Das erste Date

Nachdem wir abends fast drei Stunden telefoniert haben, entschließen Jane und ich, uns zu treffen.

Oh mein Gott, ich bin aufgeregt und weiß nicht genau, was ich tun soll. So ganz alltäglich ist das ja nicht 😉 Außderdem kenne ich mich in dem Ort, in dem Jane wohnt, überhaupt nicht aus.

Dann ist es soweit! Jane steht vor mir und sieht bezaubernd aus! Wir umarmen uns vorsichtig zur Begrüßung und gehen in Richtung des Restaurants, das ich ausgesucht habe. Während wir schlendern, fällt mir auf, dass sie etwas schüchtern ist und die Umgebung etwas skeptisch mustert.

Im Restaurant angekommen, empfängt und typisch testosterongeladene italienische Atmosphäre. Durch die offene Küche ist der Geräuschpegel etwas höher als in einem romantischen Restaurant. Na super. Ich bemerke, dass Jane das Restaurant ganz und gar nicht zusagt. Dann bekommen wir auch noch einen Tisch genau in der Mitte.
Ich merke, wie bei ihr der Vorhang fällt und gebe alles, die Situation durch ein anregendes Gespräch aufzulockern und bin heilfroh, als der Wein kommt um mich zu unterstützen.

Jane ist zaubehaft, aber auch etwas zurückhaltend und zart wie eine Blüte. Ich bemerke, wie sie sich manchmal zurückzieht.
Dann verschwindet sie auf der Toilette und ich zahle schon mal.

Als wir wieder auf der Straße sind merke ich, wei Jane aufblüht. Zu eng, zu laut, zu testosteron. Der Vorteil, dadurch dass alles doof war, wirke ich vielleicht interessanter 😉

Wir gehen noch auf ein alkoholfreies Cocktail in eine kleine Bar und unterhalten uns gut. Anschließend bringe ich sie nach Hause.

Nachdem ich ihr glaubhaft versichert habe, dass ich einer der Guten bin, darf ich noch auf ein Heißgetränk (habe noch eine lange Fahrt vor mir) mit zu ihr in die Wohnung kommen. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass sie etwas auf dem Herzen hat…

Nach belangloser Kommunikation, küssen wir uns zärtlich und mit wachsender Begeisterung. Plötzlich merke ich, wie Jane ihre Schutzschilde hochfährt. Bam! Stocksteif sitzt sie neben mir und wir schlürfen bei fast eisiger Stimmung die letzten Schlucke Kaffe.

Ich danke Jane für den schönen Abend, verspreche mich zu melden, wenn ich heile zu Hause angekommen bin und gehe.

Fazit: Das Traumdate war es nicht und ich habe überhaupt keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe. Die Stimmung wechselte zwischen traumhaft und kühl. Aber Jane hat es mir angetan. Ich muss sie wiedersehen!

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