Wo dunkle Schluchten ruhen sind auch lichte Berggipfel

Genug von dunklen Wolken. Man könnte ja fast glauben, Jane und ich hangeln uns von Krise zu Krise 🙂

Grundsätzlich scheinen bei Borderlinern die Emontionen stärker zu sein, als bei Normalos. Aber ist das von Vorteil?

Jenseits der dunklen Wolken, ist Jane genau so eine Frau, wie Nicht-Borderliner auch. Nur viel


bezaubernder. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich so in sie verliebt habe! Jane ist ein herzensguter Mensch und alle stigmatisierenden Erlebnisse konnten sie nicht besiegen.

Wir lachen zusammen, unternehmen viel. Auch wenn Jane manchmal dann erschöpft ist und ein Viertelstündchen Ruhe braucht, ist es gut, denn wir genießen diese Zeit dann gemeinsam. Und aufgrund meines stressigen Jobs, bin ich auch mal ganz froh, ein wenig durchzuatmen.

Was Jane in der wolkenlosen Zeit aber besonders ist, sie ist positiv, sehr emotional und aufrichtig. Das ist auch der Schlüssel.

Ich habe mich noch nie in einen Menschen so schnell verliebt und so viel Vertrauen aufgebaut, wie zu ihr. Wenn wir uns in die Augen sehen, braucht es nicht viele Worte. Zwei emotionale Menschen, die Frieden und Gemeinsamkeit wollen; zwei Menschen, die auf der Suche nach Sicherheit und Geborgenheit sind. Mir tun Janes Emotionen gut und ich sehe auch, was sie für eine großartige Mutter ist.

Selbst in wolkigen Zeiten ist der Instinkt stärker, als ihre Krankheit. Sie plant, setzt um, sorgt, macht Hausaufgaben, spielt, liest Geschichten vor – und wenn Jenny eingeschlafen ist, lächelt Jane zufrieden.

Es ist Jane sehr wichtig, dass Jenny auf der einen Seite das Leben lernt und nicht in Watte gepackt wird, auf der anderen Seite setzt sie alles dran, dass jegliche echte Pein abgewendet wird.

Ich bin sicher Jenny wird später auf eine glückliche Kindheit zurückschauen. Eine Kindheit ohne Übergriffe, ohne Unterdrückung, ohne andauernde Erniedrigung.

Jane, Du bist eine so liebevolle Mutter und unglaublich hübsche und liebevolle Partnerin. Wir haben kürzlich den Sturm überstanden. Nun bin ich mir sicher, wir werden es schaffen und uns eine glückliche, gemeinsame Zukunft aufbauen. So lange sind wir beide allein durch Höhen und Täler gelaufen. Ich fühle mich mit Dir, wie auf dem Gipfel.

Ich danke Dir für Deine Ehrlichkeit und Deine Liebe! Und dafür, dass Du so bist, wie Du bist – eine wundervolle, begehrenswerte Frau.

Meine Jane ♥️



PS: Lieber Leser, insbesondere dieser (zugegeben recht blumige)Beitrag, liegt mir sehr am Herzen, denn ich schreibe hier um meine Erfahrungen im Leben mit einer Partnerin zu teilen, die ein ziemliches Gepäck mit sich trägt, zu teilen. Trotz dunkler Momente überwiegt deutlich das Gute. Und wenn man sich andere gleichgültige, gelangweilte und unglückliche Beziehungen ansieht, bin ich umso froher, dass Jane mich gefunden hat.

3 Gedanken zu “Wo dunkle Schluchten ruhen sind auch lichte Berggipfel

  1. Diese Beitrag gefällt mir außerordentlich gut. Er macht deutlich, dass Menschen / Partner nicht aus einer Krankheit bestehen, sondern liebenswerte, herzensgute Menschen sind mit besonderen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften, die ab und an durch eine Krankheit getrübt werden.
    Wir sehen nicht die Krankheit, sondern den Menschen, der leider manchmal von einer Einschränkung „geplagt“ wird.
    (schließlich haben auch wir unsere “ Macken“…. also ich auf jeden Fall 😜)
    Ich wünsche euch alles Liebe und Gute!
    Es freut mich, dass ihr euch gefunden habt!
    Grüße “ smilane“

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    1. Vielen Dank smilane!
      Ja, ein Brillenträger wird ja auch nicht auf seine Fehlsichtigkeit reduziert.
      Ich danke Dir für Deine Anteilnahme und Deine Wünsche!
      Wir sind ja noch recht frisch zusammen. Aber beide haben genug Erfahrung mit Beziehungen, dass wir wissen, dass es dieses Mal wirklich etwas Besonderes ist.

      Stay tuned, ich werde hier weiterhin berichten. Nicht nur über den Status, sondern auch verschiedene Facetten der Borderline-Normalo-Interaktionen 😀

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      1. Du hast Recht, dass ein Brillenträge nicht auf seine Fehlsichtigkeit reduziert wird. ….. dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es Krankheiten gibt, bei denen man von vielen auf die Krankheit reduziert wird. Ging mir bei meiner Krebserkrankung so. …. Aber: ich war nicht „der Krebs“, ich hatte den nur in mir. Viele vergessen, dass man dennoch eine Frau/ Mann, Mutter/ Vater, Mensch ……. ist.

        Du hast sie gesehen in ihrer Einzigartigkeit und Einmaligkeit, in ihrer Besonderheit. Du siehst ihren Charakter, ihre Stärken, ihre Schwächen. Das ist einfach schön und unendlich viel wert!

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