Abwechslung als Kriesenschutz

Nun bin ich ja bereits seit längerem damit beschäftigt, dafür zu sorgen, dass Jane und ich nicht von den „dunklen Wolken“ und „Tornados“ eingeholt werden.

Hier achte ich, wie in meinem Beitrag V.I.E.L. Beschrieben sehr auf Verhaltens-Details von Jane. Denn nur so kann mein „Frühwarnsystem“ funktionieren und ich kann als Gegenmaßnahme ablenken, Nähe oder Liebe zeigen und/oder Jane aus der Situation helfen.

Aufgefallen ist mir, dass Jane während Unternehmungen und bei Nicht-Alltagstrott viel weniger anfällig für diese dunklen Mächte ist. Es scheint als hätte ihr Bordie-Dämon dann weniger Chancen an die Oberfläche zu kommen, weil Janes Gehirn zu sehr mit den ungewohnten Situationen zu tun hat.

Natürlich kann man nicht jeden Tag die Welt neu entdecken oder kostspielige Ausflüge starten, aber es gibt viele Kleinigkeiten.

Hier ein paar Beispiele:

  • Nicht immer die selben Strecken gehen oder fahren
  • In unterschiedlichen Läden einkaufen und dabei
  • unterschiedliche Dinge kaufen (nicht jedes mal den selben Brotaufstrich oder das selbe kochen).
  • Ausflüge – einfach mal mit dem Auto, Fahrrad oder Bus ans Wasser oder in den Wald. Oder natürlich
  • Shoppen in einer Stadt, in der man nicht so häufig ist.
  • Jegliche Sportliche Aktivität (Ausgenommen Schach und Co.)
  • Standards anders – Das gewohnte Abendessen einfach mal als Picknick im Garten oder auf der grünen Wiese…
  • Rollenverteilung im Haushalt

Dies sind nur einige kleine Beispiele. Natürlich muss man die Tabus beachten, da natürlich trotzdem getriggert wird.

Bei Jane sind dies:

  • Laute Umgebung
  • Enge
  • Restriktive Dominanz (nicht sexuell gemeint – sowas ist hier außen vor)
  • Kontrollverlust
  • Verlustangst

Sicher klingt das kompliziert, aber ich bin wirklich froh, diesen Kriesenschutz entdeckt zu habend.

Nebeneffekt: Das Leben ist vielfältiger und interessanter 😃

Teilt von Euch jemand meine Erfahrung?

Liebe Grüße

John

3 Gedanken zu “Abwechslung als Kriesenschutz

  1. CarstenUelzen

    Hallo John, ich teile deine Erfahrungen da es bei uns auch so war, bis halt diverse äußere Umstände dagegen gearbeitet haben. Ich bin nicht perfekt, gebe alles in der Beziehung, dennoch ohne eine Therapie geht alles was so gut lief den Bach runter. Plötzlich war ich nicht mehr ihr halt, was ich machte war falsch und auch sonst war ich der der nicht zuhört, nicht versteht und sie allein ließ. Man konnte ihr kaum noch was recht machen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Viola, vielen Dank für Dein Feedback!

      Schön, dass sich Deine Erfahrungen mit meinen decken. Ich versuche das beste aus Janes und meinen Voraussetzungen zu machen. Dass ich mit dieser Erfahrung auf dem rechten Weg bin zeigt mit Dein und Carstens Zustimmung.
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend!!
      LG
      John

      Gefällt 1 Person

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